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Pferde auf der Sommerweide
Akkreditierung des mongolischen Botschafters im Schloss
Bellevue
Am 27. Mai hat der neue außerordentliche und
bevollmächtigte Botschafter der Mongolei in Deutschland S. E. Jagdagiin
Oyunbaatar sein Beglaubigungsschreiben an Bundespräsident Frank-Walter
Steinmeier überreicht.
Zuvor war Oyunbaatar Botschafter der Mongolei in der Republik Korea.
Ende der 1990er Jahre hat er in Hamburg studiert.
Seine Hauptaufgabe sieht er in der Stärkung der bilateralen
Wirtschaftsbeziehungen.
https://www.youtube.com/watch?v=g64w4XYteMU
MVP-Fraktion schlägt S. Byambatsogt als neuen Vorsitzenden
der Großen Staatsversammlung vor
Auf ihrer Sitzung am 02. April diskutierten die Mitglieder der MVP-Fraktion über
die Nominierung von Sandagiin Byambatsogt zum Vorsitzenden der Großen
Staatsversammlung.
Der Ökonom und Jurist Byambatsogt wurde seit 2008 fünfmal im selben Wahlkreis in
die Staatsversammlung gewählt, 2024 erhielt er die meisten Stimmen, die jemals
ein Kandidat auf sich vereinen konnte.
Er arbeitete als Justizminister (2016/17), Verkehrsminister (2022-24) und
Verteidigungsminister (2024-25) sowie als Leiter der Regierungskanzlei (2025).
Unter anderem leitete er die Ständigen Parlamentsausschüsse für Regierungsorgane
und Justiz.
Er gehörte zu den Initiatoren der Verfassungsänderungen 2019 und von Reformen
des Justizwesens.
1999 absolvierte er die Hochschule für Finanzen und Wirtschaft, 2005 die
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften an der Maastricht-Universität in den
Niederlanden und 2014 die Juristische Fakultät der Mongolischen
Staatsuniversität.
Byambatsogt wurde 1974 im Khovd Aimag geboren. Er ist verheiratet und Vater von
drei Kindern.
Byambatsogt zum Vorsitzenden der Großen
Staatsversammlung gewählt
Auf der Plenarsitzung der Staatsversammlung (126 Mitglieder) am 03. April
stimmten 76,3 Prozent der anwesenden 114 Abgeordneten für Sandagiin Byambatsogt
als neuen Vorsitzenden der Großen Staatsversammlung.
Byambatsogt löst N.-O. Uchral ab, der am 30. März zum 37. Ministerpräsidenten
gewählt worden war.
Präsident U. Khurelsukh empfängt
S. Byambatsogt
Am 04. April hat Präsident U. Khurelsukh
den neu gewählten Vorsitzenden der Staatsversammlung S. Byambatsogt empfangen.
Dabei wies der Präsident auf die äußerst komplizierte internationale politische
und wirtschaftliche Lage und die daraus resultierenden sozialen und
wirtschaftlichen Herausforderungen für die Mongolei hin.
Das Parlament müsse die notwendigen Gesetz- und Beschlussentwürfe ohne
Verzögerung beraten und verabschieden.
Das Kabinett von Ministerpräsident N.
Uchral hat am 04. April seine Arbeit aufgenommen
Erster Shadar Said (stellv.
Ministerpräsident) J. Enkhbayar
Shadar Said T. Dorjkhand
Shadar Said N. Nomtoibayar
Chef der Regierungskanzlei B. Enkhbayar
Außenministerium Frau B. Battsetseg
Verteidigung D. Batlut
Justiz und Inneres S. Amarsaikhan
Finanzen Z. Mendsaikhan
Energie B. Naidalaa
Industrie und Bodenschätze G. Damdinnyam
Bau, Stadtentwicklung und Wohnen E. Bat-Amgalan
Verkehr und Transport B. Delgersaikhan
Leichtindustrie, Landwirtschaft und Nahrungsgüter Ts. Iderbat
Bildung L. Enkh-Amgalan
Gesundheit E. Batshugar
Familie, Arbeit und Soziale Sicherheit T. Aubakir
Kultur, Sport, Tourismus und Jugend J. Aldarjavkhlan
Umwelt und Klimawandel Ts. Sandag-Ochir
Digitale Entwicklung und Kommunikation Frau Ch. Nomin
Ministerpräsident Uchral äußert sich zu
vermeidbaren Todesfällen
Immer wieder käme es in der Mongolei zu tödlichen Unfällen, bei denen
Menschenleben durch ausreichend ausgerüstete und geschulte Einsatzkräfte hätten
gerettet werden können, so der Ministerpräsident am 30. Mai.
Ein kleines Mädchen, das in einen Schacht gefallen war, konnte auch nach 50
Stunden durch die Rettungskräfte nicht mehr lebend geborgen werden.
Wer trägt die Verantwortung dafür, dass korrupte Beamte mit ihrem
Bestechungsgeld teure Pferdeställe bauen, aber Rettungskräfte nicht einmal über
die Ausrüstung verfügen, um 30 m tief zu graben oder nicht ausreichend für die
Bedienung der Geräte geschult sind?
Ist es der Leiter des Rettungsdienstes oder das Parlament, das seinen Etat
verschwendet?
„Ich werde darüber entscheiden, wer für diese Missstände zur Rechenschaft
gezogen werden muss".
Die DP fordert den Rücktritt der zuständigen Minister, u. a. den von
Verteidigungsminister Batlut wegen verschiedener Todesfälle bei den
Streitkräften.
Diskussion über den Entwurf des
überarbeiteten Sozialgesetzbuches
150 Vertreter der Regierung, nationaler und internationaler Organisationen,
aus der Wissenschaft und aus der Zivilgesellschaft diskutierten am 30. April
über den Entwurf des überarbeiteten Sozialgesetzes.
Studienergebnisse legen nahe, dass die hohen Sozialausgaben der Mongolei – 2025
waren es 2,4 Billionen Tugrug oder 2,7 Prozent des BIP – nur begrenzte Wirkung
zeigen.
Ein Teil der Leistungen erreichte nicht die Zielgruppen und die Konzentration
auf Bargeldzahlungen hätte die Armut nicht in ausreichendem Maße bekämpft.
Der neue Entwurf sieht vor, Sozialleistungen stärker mit Beschäftigung zu
verknüpfen und zielgerichtete Dienstleistungen anzubieten, um die Unabhängigkeit
erwerbsfähiger Bürger von Sozialleistungen zu fördern, Arbeitsplätze mit
stabilem Einkommen zu schaffen, die Bildung von Kindern aus armen Familien zu
fördern sowie eine System professioneller Sozialarbeit zu etablieren.
„ZUM EWIGEN HIMMEL"
Anlässlich des 100. Jubiläums der deutsch-mongolischen Zusammenarbeit im
Bildungs- und Kulturbereich wurde am 08. Mai im Chinggis-Khaan-Nationalmuseum in
Ulaanbaatar die Ausstellung des Künstlers und Kulturbotschafters der Mongolei,
Tsendiin Gan-Erdene, eröffnet.
Die Werke werden im Sonderausstellungssaal in der 9. Etage des Museums
präsentiert und können noch bis zum 13. Juni begutachtet werden.
Deutsch-Mongolische Kulturwoche in
Ulaanbaatar
Gleichfalls im Zeichen des Jubiläums stand die Deutsch-Mongolische
Kulturwoche 2026 in Ulaanbaatar.
Am Anfang stand die Ausstellung „Khukh Tengert" (Zum Blauen Himmel) des
Künstlers und Kulturbotschafters der Mongolei Tsendiin Gan-Erdene, es folgten
Konzerte, darunter ein deutsch-mongolischer Jazzabend.
Den festlichen Abschluss am 16. Mai gestalteten Schülerinnen, Schüler und
Lehrkräfte des Nationalen Konservatoriums, die Werke deutscher Komponisten wie
Johann Sebastian Bach oder Ludwig van Beethoven aufführten.
Eröffnet worden war die Veranstaltung vom deutschen Botschafter in der Mongolei
Helmut R. Kulitz und von B. Sergelen, Präsidentenberaterin für Kultur und
Religion.

V. l. K. Messinger, U. Haase, Botschafter J. Oyunbaatar
Himmelfahrtstag in Kleinziethen
Traditionell organisieren die „Schönefelder Freunde der Mongolei" am
Himmelfahrtstag, auch Herrentag, Männertag oder Vatertag, ein
deutsch-mongolisches Freundschaftsfest auf dem Gelände des
Landwirtschaftsbetriebes der Familie Klaus und Angelika Messinger in
Kleinziethen.

Willkommen bei den Messingers
In diesem Jahr konnten zudem der kurz
zuvor eingereiste designierte Botschafter der Mongolei in Deutschland, J.
Oyunbaatar, begrüßt werden und der 80. Geburtstag des Mitglieds und Förderers
der Deutsch-Mongolischen Gesellschaft, Willi Belger, gefeiert werden.
Bereits am Morgen wurden mit Hilfe von Mitarbeitern der mongolischen Botschaft
ein Festger (Jurte) und ein Festzelt aufgebaut.
Von Wind und Graupelschauern ließen sich die Helfer nicht abschrecken.

Köstlich
Für reichlich Getränke und Speisen hatten
die Gastgeber gesorgt und pünktlich zu Beginn der Ankunft der Gäste klarte der
Himmel auf.

V. l. W. Belger, Botschafter Oyunbaatar, Ts. Batmunkh, O. Göbel
Eigens aus München angereist war die
Präsidentin der Deutsch-Mongolischen Gesellschaft (DeMoGe) Ochmaa Göbel.
Auch der Vizepräsident der Gesellschaft Dr. Michael Balk sowie der ehemalige
deutsche Botschafter in der Mongolei Jörn Rosenberg und seine Frau ließen es
sich nicht nehmen, das Fest mit ihrer Anwesenheit zu beehren.

Botschafter a. D. Jörn Rosenberg und seine Frau
Der Mitinitiator und -organisator des
Festes, der langjährige Bürgermeister von Schönefeld und ehemalige
DeMoGe-Präsident Dr. Udo Haase half nicht nur tatkräftig beim Aufbau mit, er
begrüßte die Ehrengäste und den Jubilar und dankte der Familie Messinger für
ihre aufopferungsvolle Arbeit.

Plausch unter Freunden
Eine Jagdhornbläsergruppe aus Glasow
sorgte für den stimmungsvollen musikalischen Rahmen.

Glasower Jagdhornbläser
Entlassung von Bürgermeister Kh.
Nyambaatar
Am 16. Mai stattete Ministerpräsident N. Uchral dem Handelszentrum „Khuchit
Khongor" einen Arbeitsbesuch ab.
Danach hat er verkündet, dass er den regierenden Bürgermeister von Ulaanbaatar,
Kh. Nyambaatar, seines Amtes entheben werde.
Im ganzen Land hätten Diebstahl und Korruption bei der Vergabe von Projekten und
bei Entscheidungen über Ausschreibungen jedes Maß überschritten.
Jetzt werden sogar die Lebensgrundlagen der Menschen angegriffen, bis hin zu
ihrem täglichen Essen.
Ein Kilogramm Rindfleisch kostete 40 000 Tugrug, auf dem Land gelingt es, die
Fleischpreise zu stabilisieren, wieso klappt das in Ulaanbaatar nicht?
Im vergangenen Jahr seien 8 000 Tonnen Fleisch eingelagert worden, in diesem
Jahr 5 000 Tonnen.
Dafür seien mit neun Lieferunternehmen und Geschäftsbanken Verträge
abgeschlossen worden.
Laut diesen Vereinbarungen sollte der Preis für ein Kilogramm Rindfleisch 15 000
Tugrug nicht überschreiten.
Für den Verkauf des Reservefleisches waren 600 Verkaufsstellen vorgesehen,
Kontrollen hätten ergeben, dass nur 375 in Betrieb waren und von diesen meldeten
250, dass kein Fleisch angekommen sei.
„Wo ist das Fleisch geblieben? An den Verkaufsstellen ist es nicht angekommen".
„Und was ist mit dem Schnellstraßen-Projekt entlang der Tuul passiert? Bringen
Sie dieses Projekt zu Ende oder welche Interessen verhindern dies?"
Die Preissteigerungen zu Lasten der Bevölkerung haben klare Ursachen.
Aus diesem Grunde entlasse ich heute Bürgermeister Kh. Nyambaatar.
Außerdem wird eine gemeinsame Arbeitsgruppe mit dem Sicherheitsdienst und der
Polizei gegründet, die sämtliche Projekte, Ausschreibungen und andere Vorgänge
der Hauptstadt überprüfen wird.
B. Purevdagva zum neuen
Oberbürgermeister der Hauptstadt ernannt
Auf der Sitzung des MVP-Komitees der Hauptstadt am 25. Mai
wurde das Mitglied des Führungsrates der MVP B. Purevdagva als Nachfolger
für den entlassenen Bürgermeister und Gouverneur von Ulaanbaatar Kh. Nyambaatar
vorgeschlagen.
Der Vorschlag wurde ohne Gegenstimmen angenommen.
Am 26. stimmten 80 Prozent der Mitglieder der
Ulaanbaatar-Stadtverordnetenversammlung dem Vorschlag ebenfalls zu und am
Nachmittag desselben Tages ernannte Ministerpräsident Nyam-Osoryn Uchral
Purevdagva zum 37. Stadtoberhaupt von Ulaanbaatar.
Nach Fragen zu seinen Plänen für die Hauptstadt, meinte Purevdagva „Zuallererst
werde ich die Stadt bürgerfreundlich machen, die Meinungen der Bürger einholen.
Für die Schnellstraße existiere ein Regierungsbeschluss. Andere Megaprojekte
(Metro, Straßenbahn) müssen genau überprüft werden. Wir werden mit den Projekten
beginnen, die den größten Nutzen bringen. Es sei noch zu früh, zu sagen, welche
gestoppt und welche fortgeführt werden.
„Ich werde mich nicht schonen und habe keine privaten Interessen".
Statistik April 2026
Am 19. Mai veröffentlichte das Nationale Amt für Statistik die Daten für
April 2026.
Danach lag die Inflationsrate bei 10,1 Prozent (Stand 30.04.), die
Arbeitslosenrate bei 5,7 Prozent und die Wirtschaft wuchs um 7,9 Prozent (Stand
31.03.).
Das Außenhandelsvolumen erreichte 10,5 Milliarden USD, 2,7 Milliarden mehr als
im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Auf den Export entfielen rd. 6,8 Milliarden, rd. 2,6 Milliarden mehr, auf den
Import rd. 3,7 Milliarden, 111,8 Millionen mehr als im Vorjahr.
Bis April wurden 17 329 Kinder geboren, 685 weniger als bis April 2025.
Je 1 000 Babys starben 13 vor ihrem ersten Geburtstag , ein Baby weniger als im
Vorjahr, vor ihrem 5. Geburtstag starben 15 Kinder, zwei weniger als 2025.
Die Behörden registrierten 19 875 Straftaten, plus 1 270 gegenüber 2025.
Mongolische Pferdehalter1
Unter der Schirmherrschaft von Präsident U. Khurelsukh versammelten sich am
22. Mai im Regierungspalast 800 mongolische Pferdehalter aus allen 21 Aimags auf
dem ersten „Forum der mongolischen Pferdehalter".
Die Forumsteilnehmer begrüßten die Etablierung des „Welttages des Pferdes",
tauschten sich über die Herausforderungen der Pferdehaltung, über den Schutz und
die Zuchtverbesserungen mongolischer Pferde und nachhaltige Lösungen für
Viehhalter aus.
Außerdem behandelten sie Themen wie die Verbindung von
Pferdekopfgeigen-Handwerk, Musik und Pferdekultur sowie traditionelle Methoden
der Pferdebändigung.
In seiner Eröffnungsrede betonte Präsident Khurelsukh, die Mongolei müsse
weltweit eine führende Rolle bei der Bewahrung der Pferdekultur übernehmen.
Vier Bronzemedaillen für die Mongolei
Bei der 26. Asiatischen Physikolympiade vom 17. bis zum 25. Mai in Busan
(Südkorea) gewannen mongolische Teilnehmer vier Bronzemedaillen und drei
Sonderpreise.
Insgesamt wetteiferten 209 Schülerinnen und Schüler aus 27 asiatischen Ländern
in theoretischen und experimentellen Prüfungen um beste Ergebnisse.
„Ulaanbaatar Marathon 2026"
Am diesjährigen Ulaanbaatar Marathon am 23. Mai nahmen 46 306 Läufer und
Läuferinnen teil (Berufs- und Amateursportler), die in 5 Kategorien starteten:
42 km ab 18 Jahre, 21 km Halbmarathon (18 bis über 55), 10 km, 5 km
(Gesundheitslauf), 800 und 1 500 m für Familien.
Den Marathonlauf über 42 km der Männer gewann Seroi Anderson Saitoti aus Kenia,
Tomita Naoki aus Japan belegte den 2. Platz, D. Gantulga aus der Mongolei wurde
Dritter.
Mutterorden verliehen
Am 25. Mai begann die Übergabe der Mutterorden (Ekhiin aldar – „Ruhm der
Mutter") der ersten und zweiten Stufe in den neun Stadtbezirken von Ulaanbaatar
und in den 21 Aimags.
In diesem Jahr werden sie an 12 306 Mütter verliehen, die jüngste ist 22 Jahre
alt.
Den Orden Stufe I erhalten Frauen, die mindestens vier Kinder geboren haben, den
Orden Stufe II Frauen, die sechs Kinder geboren haben:
2025 haben noch 14 480 Mütter die Orden der I. und II. Stufe bekommen.
Der Mutterorden ist eine staatliche Auszeichnung, die seit 1944 an mongolische
Mütter verliehen wird.
Gedenkmünze „Chinggis Khaan"
Im März 2025 wurde im Nationalmuseum „Chinggis Khaan" die von der Mongolbank
finanzierte, vergoldete Bronzeskulptur „Chinggis Khaan" enthüllt.
Das Werk geht auf eine Initiative von Präsident U. Khurelsukh zurück und wurde
vom Staatspreisträger und Verdienten Künstler der Mongolei, Luvsangiin Bold,
geschaffen.
Am 28. Mai 2026 wurde die nach dem Originalmodell der Skulptur entstandene
Gedenkmünze „Chinggis Khaan" vorgestellt.
An der Eröffnungszeremonie nahmen der Präsident der Mongolbank, S. Narantsogt,
der Vizepräsident G. Enkhtaivan, der Bildhauer L. Bold sowie Mitglieder des
Expertenrats des Schatzfonds und Vertreter der Mongolischen Numismatischen
Gesellschaft teil.
„Ulaanbaatar Open"
Vom 04. bis zum 05. Juni finden im Sportpalast Buyant Ukhaa in Ulaanbaatar
die „Ulaanbaatar Open" statt.
Seit dem vergangenen Jahr richtet der mongolische Ringerverband eines der vier
großen Turniere des Ringer-Weltverbandes (UWW) aus, bei denen
Weltranglistenpunkte vergeben werden.
In diesem Jahre haben 400 Sportler und Sportlerinnen aus 30 Ländern ihre
Teilnahme zugesagt.
„Nomadenkinder"
Das Erasmus-Bildungsprojekt „Nomadenkinder" will die
naturwissenschaftliche Bildung für Kinder, vor allem in entlegenen Gebieten der
Mongolei fördern.
Es schult Lehrkräfte in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik,
Naturwissenschaften und Technik), unterstützt Internatsschulen und den
interkulturellen Austausch zwischen der Mongolei und Deutschland.
Ziel ist die spielerische Vermittlung von Naturwissenschaften mittels einfacher
Experimente, um physikalische und chemische Phänomene begreifbar zu machen.
Geleitet wird das Projekt von der TU Bergakademie Freiberg, die eng mit der
Mongolischen Universität für Wissenschaft und Technik zusammenarbeitet.
Bereits am 02. Juli 2024 wurde in Ulaanbaatar ein Saxon Sciences Liaison Office
Mongolia (Verbindungsbüro für wissenschaftliche Zusammenarbeit des Freistaates
Sachsen in der Mongolei) eröffnet.
Feierliche Eröffnung des Saxon Science Liaison Office Mongolia

Duichen Udur
Buddhas Großer Tag
Am 31. Mai 2026 wird ein seltenes Ereignis, der „Große Tag" (Duichen Udur)
Buddhas, gefeiert: Geburt, Erleuchtung und Eingang ins Nirwana fallen auf einen
Tag.
Im Gandan-Kloster lesen die Lamas aus den heiligen Schriften, der
Staatspräsident hält eine Begrüßungsrede, weiter stehen auf dem Programm ein
Gedenkkonzert auf dem Sukhbaatarplatz im Zentrum der mongolischen Hauptstadt.
Das Morin-Khuur-Ensemble tritt auf, es gibt Tanzvorführungen und musikalische
Meditationen.
Save the Date
19. bis 21. Juni 2026 „Schamanisches
Festival" in Hellenthal in der Eifel.
Zulaa und Frank sind mit ihrem Mongolei Shop auch dabei.
Fotos, wenn
nichts anderes vermerkt, Renate Bormann |